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Empfohlen von

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3 - Forschen

Forschungsprozesse, Forschungsarten, Methoden und Vorgehensweisen

3. Einführung

So verlaufen Forschungsprozesse - beginnend mit der Problemstellung, der Forschungsfrage und der Bestimmung der einzusetzenden Methoden, dann folgen Planung und Durchführung sowie Auswertung der Ergebnisse.

Diese Schritte werden einleitend vorgestellt.


ZUR VIDEOLEKTION (3:48)

3
 

3.1 Forschungsarten

Unterscheidbar und doch gibt es Zusammenhänge: Erläuterung der Merkmale explorativer, konstruktiver und empirischer Untersuchungen.

Anwendung zu möglichen Untersuchungsvorhaben der Veganomics.


ZUR VIDEOLEKTION (2:29)

3.1
...mit Veganomics-Beispiel
 

3.2 Forschung und Praxis

Wie kann man mit dem Konflikt umgehen, dass Forschung stets ergebnisoffen stattfinden muss, die Praxis der Auftraggeber oder des Marktes aber Praxislösungen als Ziele erwartet?

Vorstellung eines Modells, das die Möglichkeit eröffnet, beiden Seiten gerecht zu werden.


ZUR VIDEOLEKTION (4:34)

3.2
 

3.3 Primäre und sekundäre Forschung

Selbst Umfragen durchführen, Daten generieren und sie auswerten - oder auf vorhandene Daten zurückgreifen?

Was ist sinnvoller, welche Vorgehensweise ist wertvoller?


ZUR VIDEOLEKTION (1:16)

3.3
...mit Veganomics-Beispiel
 

3.4 Induktive und deduktive Vorgehensweise

Balzert u. a. haben zum induktiven und deduktiven Forschen ein hilfreiches Modell entwickelt, das zur Erklärung der Unterschiede und des Zusammenwirkens von Induktion und Deduktion beitragen kann.


ZUR VIDEOLEKTION (1:35)

3
 

3.5 Empirisch forschen

Das Wort Empirie (Erfahrung, Erfahrungswissen) stammt aus dem Griechischen.

Ob Hypothese oder Theorie oder Modell: sie benötigen stets die Verprobung und Bewährung in der Praxis, mit Hilfe von definierten Methoden.

Bei empirischen Forschungsvorhaben unterscheidet man zwischen qualitativen und quantitativen Methoden.

3.5
 

In diesem Video werden die Merkmale und Besonderheiten der beiden Wege beschrieben, ihre Rollen in induktiven und deduktiven Vorhaben geklärt und die Kombinationsmöglichkeit durch teilstandardisierte Erhebungen vorgestellt.


ZUR VIDEOLEKTION (4:32)

 
 

Dokumentation: Persönlichkeitsmerkmale und Wertesysteme

Einführung zum Video

Ein zusammenfassender Bericht zu einer empirischen Studie von Dr. Holger Cramer, aufgenommen beim VegMed 2014

Die Entscheidung für eine vegetarische oder vegane Ernährungsform erfolgt häufig aus gesundheitlichen, moralischen oder ökologischen Beweggründen. Entsprechend haben zahlreiche Studien gezeigt, dass insbesondere universalistisch orientierte, altruistische und empathische Menschen eine fleischlose Ernährung bevorzugen.

Kaum untersucht war jedoch bisher, welche Unterschiede diesbezüglich zwischen Vegetariern und Veganern bestehen. Daher wurden auf der VegMed 2013 sowie im Rahmen einer vom Vegetarierbund Deutschland e.V. unterstützten Online-Umfrage über 10.000 Personen, die meisten davon fleischlos lebend, zu ihren Persönlichkeitsmerkmalen und Wertesystemen befragt.

Gegenüber Fleisch essenden Personen waren vegetarisch oder vegan lebende Teilnehmer introvertierter, gewissenhafter, universalistischer und wohlwollender, hingegen weniger auf Machterwerb, Sicherheit und Tradition orientiert.

Vortragssheet

Im Vergleich zum Vegetarismus hing Veganismus stärker mit Offenheit, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Selbstbestimmung, Universalismus und höherer Empathiefähigkeit zusammen und weniger mit einem Streben nach Leistung und Tradition.

Vergleicht man die Beweggründe für vegetarische und vegane Ernährungsformen, so wurden letztere häufiger auf Grund gesundheitlicher und global orientierter Beweggründe und weniger durch Einfluss des sozialen Umfeldes gewählt.

Auch wenn die Unterschiede zwischen Vegetariern und Veganern grundsätzlich eher gering ausgeprägt waren, zeigen die Ergebnisse dieser Umfragestudie dennoch, dass verschiedene Formen fleischloser Ernährung unterschiedliche Personen anziehen und auch aus verschiedenen Beweggründen gewählt werden. Dies sollte auch in der Ernährungsberatung und -therapie Berücksichtigung finden.

Zum Video: Persönlichkeitsmerkmale und Wertesysteme (10:53)

...mit Veganomics-Beispiel
 
 

Mehr zu quantitativen und qualitativen Methoden

3.6 Hypothesen

Bedingungen für das Aufstellen von Hypothesen, Arten von Hypothesen und der richtige Umgang mit ihnen werden hier vorgestellt.


ZUR VIDEOLEKTION (4:21)

3.6
...mit Veganomics-Beispiel
 

3.7 Bedeutung der Ergebnisse

In der Regel sind die Ergebnisse einer guten wissenschaftlichen Untersuchung sinnvoll, vor allem wenn sie für ein Praxisproblem erhellend und daher hilfreich ist.

Darauf gilt es sich zu richten, wenn es um eine Themenstellung geht, die man sich selbst setzen kann - nicht erst bei Abschlussarbeiten, sondern auch bereits bei Hausarbeiten.


ZUR VIDEOLEKTION (5:24)

3.7
...mit Veganomics-Beispiel
 
 
 

Zum Schluss

FAQ

Arbeitsfragen

Unterstützen Sie durch diese Aufgaben gezielt Ihr Selbststudium!

Aufgaben und Downloadmöglichkeit

  1. Wenden Sie die eingangs vorgestellte Skizze von Forschungsprozessen auf ein Vorhaben Ihrer Wahl an. Benennen Sie die Problemstellung, bestimmen Sie ein Forschungsziel und entwerfen Sie eine vorläufige Forschungsfrage.
  2. Im Anschluss daran recherchieren Sie passende Forschungsmethoden – etwa durch Recherche nach ähnlich gelagerten und publizierten Untersuchungen. Entscheiden Sie sich und begründen Sie ihre Wahl.
  3. Kategorisieren Sie die Forschungsart gemäß 3.1.
  4. Kategorisieren Sie Ihre Vorgehensweise: induktiv oder deduktiv?
  5. Wenn Sie einen empirischen Forschungsanteil vorhaben: qualitativ, quantitativ oder beide? Warum?
  6. Formulieren Sie Hypothesen bzw. Annahmen, die aufgrund Ihres momentanen Wissensstandes bei Ihrem Vorhaben sinnvoll wären, und nutzen Sie dazu die Hinweise in 3.6.
  7. Planen Sie nun gemäß der eingangs vorgestellten Skizze von Forschungsprozessen Ihr Vorgehen unter der Perspektive: Wie viel Zeit steht mir voraussichtlich zur Verfügung – und wie viel Zeit werde ich mindestens für jeden der vorgesehenen Schritte benötigen, wie viel Zeit benötige ich also insgesamt?

    Beispielhafte Kalkulationshilfe:
    Je nachdem, ob bei Ihrem Studium 25 oder 30 Zeitstunden pro CP (ECTS) veranschlagt werden, hätten Sie voraussichtlich bei einer Hausarbeit ca. 77 oder 102 Stunden verfügbar; bei einer Bachelor-Abschlussarbeit wären es ca. 250 oder 300 Stunden.

Download als PDF - zum Ausdrucken und Offline-Bearbeiten

 
 
 

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