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Sie würden gern einmal eine wissenschaftliche, hochschulische Hausarbeit erstellen - also eine Untersuchung zu einem Gegenstand Ihrer Wahl - und wollen zu einem benoteten und von Ihrer Hochschule anerkennbaren Ergebnis gelangen?

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7 - Schreiben

Praktische Vorgehensweisen, Verzeichnisse, vermeidbare Probleme

7. Einführung

Wer ein Studium absolviert, muss selbst eine gute wissenschaftliche Praxis beweisen.

In diesem Teil, in der Lektion zum wissenschaftlichen Schreiben, widmen wir uns der Frage, wie wir am besten die notwendigen Bestandteile unserer Arbeit angehen.


ZUR VIDEOLEKTION (0:59)

 

7
 

Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit

Projektarbeiten und Referate
Haus- und Abschlussarbeiten
Schema für Referate

Bei kleineren wissenschaftlichen Arbeiten kann so vorgegangen werden:

Nach (1.) Beschreibung und Begründung der Problemstellung, einer daraus resultierenden Zielsetzung für die Untersuchung sowie der sie operationalisierenden Arbeitsfrage wird im nächsten Kapitel (2.) der Untersuchungsgegenstand beschrieben, und zwar strikt unter der Perspektive des Untersuchungsziels.

Danach (3.) werden Kriterien aus vorhandenen Untersuchungen und ggf. zusätzlich aus berufsfachlichen Quellen erarbeitet und zu einem Analyseinstrumentarium zusammengestellt.

In der Durchführung der Analyse (4.) dienen sie zur Verprobung des Untersuchungsgegenstands. Die einzelnen Ergebnisse der Analyse - ob argumentierend oder anhand von Messergebnissen durchgeführt - sollten zusammen mit ihrer jeweiligen Stärke auch tabellarisch erfasst werden.

Im letzten Kapitel (5.) kommen keine neuen Aspekte oder Inhalte mehr vor - hier werden die Ergebnisse mitsamt ihrer Stärkenbeschreibungen mit Blick auf das Untersuchungsziel interpretiert und die Arbeitsfrage wird explizit beantwortet.

Schema für Untersuchungen

Bei umfangreicheren wissenschaftlichen Arbeiten kann so vorgegangen werden:

Nach (1.) Beschreibung und Begründung der Problemstellung, einer daraus resultierenden Zielsetzung für die Untersuchung sowie der sie operationalisierenden Forschungsfrage wird im nächsten Schritt (2.) ausführlich der Stand der Forschung beschrieben, und zwar strikt unter der Perspektive des Untersuchungsziels.

Danach (3.) wird der Bezugsrahmen zum Vorherigen definiert und das Forschungsdesign wird bestimmt. Dazu zählen die begründete Wahl der Methoden sowie die Darlegung der gewählten Ausschöpfungs- und Umsetzungsweisen der Methoden.

In der Durchführung (4.) werden Annahmen bzw. Hypothesen erarbeitet und durch Analysen bzw. Anwendung empirischer Methoden untersucht. Die erlangten Ergebnisse sollten zusammen mit ihrer jeweiligen Stärke auch tabellarisch erfasst werden.

Im letzten Schritt (5.) kommen keine neuen Aspekte oder Inhalte mehr vor - hier werden die Ergebnisse mitsamt ihrer Stärkenbeschreibungen mit Blick auf das Untersuchungsziel interpretiert und die Forschungsfrage wird explizit beantwortet.

Die Schritte 2 bis 4 können sich hier durchaus jeweils über mehrere Kapitel erstrecken.

Arbeiten mit MS Word

Ob man es mag oder nicht - dieses Programm ist halt der Standard.

Videos wie diese geben Einführungen:

7.1 Die Einleitung

Weder Danksagungen noch persönliche Berichte gehören in das erste Kapitel einer wissenschaftlichen Arbeit.

Leser erwarten, dort knapp und verständlich über die Problemstellung informiert zu werden, Ihre daraufhin gestellte Zielsetzung kennen zu lernen und die zu diesem Zwecke von Ihnen formulierte Forschungsfrage zu erfahren...


ZUR VIDEOLEKTION (1:40)

7.1
 

7.2 Eigenständig untersuchen

Dies leisten zu sollen formuliert einen Anspruch, dem Sie sich zumindest bei Erstellung Ihrer Abschlussarbeit stellen müssen.

Um sich dafür zu trainieren, ist es notwendig, auch bei Hausarbeiten diesen Maßstab einzuhalten.

Dazu dienen Ihnen ja auch diese Videolektionen.


ZUR VIDEOLEKTION (1:41)

7.2
 

7.3 Grundlagen einbauen

Alles, was für das Verständnis der Problemstellung und des Lösungsweges notwendig ist, muss in der Arbeit enthalten sein!

Dazu gehören selbstverständlich Grundlagen aus der wissenschaftlichen Literatur: Methoden, Modelle und bereits zum Untersuchungsgegenstand vorfindbare Untersuchungen.


ZUR VIDEOLEKTION (1:51)

7.3
 

7.4 Das Schlusskapitel

Der Schluss einer Arbeit dient ja allein dazu, begründete und nachvollziehbare Schlüsse aus dem zuvor Erarbeiteten zu ziehen und sie zu diskutieren – nicht mehr und nicht weniger.

Hier ist der Ort, die eingangs formulierte Forschungsfrage nochmals zu platzieren und sie explizit zu beantworten, dabei auf die vorherigen Kapitel zurückblickend und verweisend.


ZUR VIDEOLEKTION (2:52)

7.4
 

7.5 Kostengünstig Daten auswerten

In manchen Fällen mag Excel reichen, für statistische wissenschaftliche Arbeiten in der Regel aber nicht. Sie können sich jedoch mit der Open-Source-Software PSPP (kostenlos) behelfen.

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie Ihre Ergebnisse aufbereiten und mit SPSS validieren können.


ZUR VIDEOLEKTION (1:31)

7.5
 

7.6 Allgemeine Zitierregeln

Wie macht man Texte aus fremden Quellen auf richtige Weise erkennbar, worauf ist zu achten?

Grundsätzliches und Unverzichtbares - in einer Minute auf den Punkt gebracht.


ZUR VIDEOLEKTION (1:08)

 

7.6
 

Praxistipps:

  • Beginnen Sie die Zusammenfassung eines fremden Textes stets mit Formulierungen wie »XYZ (Jahreszahl - passend zum Eintrag im Quellenverzeichnis) argumentierte... und folgerte...«
  • und setzen Sie ans Ende dieser Zusammenfassung den Kurzbeleg (bestehend aus Name, Jahreszahl und Seitenzahl).
  • Vergessen Sie nicht, dass bei nichtwörtlichen Zitaten der Verweis mit „Vgl.“ (in Fußnoten) bzw. mit „vgl.“ (bei In-Text-Referenzierung, falls vor dem Punkt des Satzes platziert) beginnen muss.

7.7 Darstellungsverzeichnisse

Für Abbildungen und Tabellen gibt es unterschiedliche Verzeichnisse. Sie sind über die normalen Funktionen von Word oder OpenOffice einrichtbar.

Im Video sehen Sie, wie man verwendete Abbildungen oder Tabellen richtig beschriftet und sie anschließend im zugehörigen Verzeichnis gelistet findet.


ZUR VIDEOLEKTION (1:00)

7.7
 

7.8 Quellenarten im Quellenverzeichnis

Auch ein Literaturverwaltungsprogramm wie Zotero kann ja die in seiner Datenbank gespeicherten Literaturdaten nur so ausgeben, wie man selbst sie gekennzeichnet hat.

Daher ist es nun hilfreich, die unterschiedlichen Vorkommen genauer zu betrachten und sie unterscheiden zu lernen.


ZUR VIDEOLEKTION (1:00)

7.8
 

7.9 Benötigte Elemente

Wissenschaftliche Arbeiten erfordern außer der Untersuchung selbst das Vorhandensein einiger Elemente.

Was genau wird benötigt - und in welcher Reihenfolge soll es erscheinen? Diese Fragen werden im Video geklärt.


ZUR VIDEOLEKTION (2:05)

7.9
 

7.10 Hochschulische Standards

Gepflogenheiten des alltäglichen Sprachgebrauchs und Schreibens haben keinen Platz in einer wissenschaftlichen Arbeit, also einer Untersuchung, bei der es um Exaktheit und Prägnanz geht.

Die Probleme beginnen, sobald die Begrifflichkeiten der Prüfungsordnung und der vorgegebenen Prüfungsformen zugunsten von eigenen Wortschöpfungen verlassen werden. So kann man sie vermeiden...


ZUR VIDEOLEKTION (2:27)

7.10
 

7.11 Keine »Deppenleerzeichen«

Dieser allseits bekannte, bewusst nicht freundlich anmutende Begriff, der von einem gleichnamigen Blog seit 2004 geprägt wurde (vgl. Gast 2004), dient zur Kennzeichnung eines immer häufiger vorkommenden Fehlers – nicht nur in wissenschaftlichen Arbeiten.

Doch gerade dort muss dieser Fehler vermieden werden. Gründe und Hinweise dazu gibt's in diesem Video.


ZUR VIDEOLEKTION (3:18)

7.11
 

7.12 Konsistente Seitenzahlen

Müssen „im Vorspann“ der Arbeit noch römische Seitenzahlen verwendet werden? Nein, denn...:


ZUR VIDEOLEKTION (1:09)

7.12
 
 
 
 
 

Zum Schluss

FAQ

Arbeitsfragen

Unterstützen Sie durch diese Aufgaben gezielt Ihr Selbststudium!

Aufgaben und Downloadmöglichkeit

  1. Skizzieren Sie, wie Sie selbst die Struktur Ihres Untersuchungsvorhabens gestalten würden – und vergleichen Sie sie mit den beiden einleitend in dieser Lektion angebotenen Modellen. Redigieren Sie danach Ihren Entwurf.
  2. Um ergebnisoffen zu forschen, sind eine entsprechende Beschreibung des Vorhabens und die entsprechende Sprachwahl (Ausdrucksweise) während des Schreibens notwendig. Entwerfen Sie sich dazu Ihre eigenen Vorgaben für die Umsetzung.
  3. Sobald Sie mit Ihrer Untersuchung Fortschritte machen und Ergebnisse erzielt wurden, notieren Sie sich diese jedes Mal zusammengefasst in einer separaten Datei, um sie später umso schneller verfügbar zu haben und nichts versehentlich auszulassen.
  4. Machen Sie sich mit den Bewertungs- und Benotungsstandards Ihrer Hochschule vertraut und wenden Sie sie sogleich bei jeder noch so kleinen wissenschaftlichen Arbeit an, um sich frühzeitig zu trainieren für den Endspurt.


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